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ZIM-Kooperationsnetzwerk "ProAnimalLife" bewilligt

m August 2015 wurde die Förderung des ZIM-Kooperationsnetzwerkes „ProAnimalLife“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bewilligt. Das Netzwerk adressiert die Themenfelder Prävention, Trainingssteuerung und medizinische Versorgung von Luxustieren. Es wurden zunächst vier Tierarten ausgewählt (Rennkamele, Pferde, Falken, Koi), um die gesundheitliche Versorgung gegenüber dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verbessern. Der Netzwerkansatz impliziert, dass technologische Ansätze aus dem Nutztierbereich, aber auch aus dem Bereich der Humanmedizin auf ihre Adaptierbarkeit für den Bereich der Luxustiere geprüft werden. Leitlinien, in denen FuE-Projekte entwickelt werden sollen, sind Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Infektionsdiagnostik, Wundheilung, Tracking, Physikalische Therapie sowie Functional Food. Das Netzwerk fokussiert ein Marktsegment, in dem weltweit erhebliche Umsätze erwirtschaftet werden. Allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten werden ca. 100.000 Rennkamele gehalten. Ähnlich verhält es sich bei Pferden, wobei hier weitere Schwerpunkte Europa und Asien bilden. Deshalb wird von Beginn an eine international orientierte Vermarktungsstrategie verfolgt. Ziel ist es, neue, marktfähige Produkte und Verfahren zu entwickeln, die es den Netzwerkpartnern ermöglichen, international ein Alleinstellungsmerkmal auszuprägen und kommerziell umzusetzen. Ein enges Zusammenwirken mit potenziellen Anwendern wird von Beginn an die Netzwerkarbeit prägen. In diesem Kontext wird ein Anwenderbeirat gebildet, der das Netzwerkmanagement u.a. bei der Prüfung der Marktfähigkeit von Projektansätzen und der Bewertung der Usability neuer Produkte oder Verfahren unterstützt.

Öffentliches Symposium des Netzwerkes „SmartCareUnit - Intensivstation der Zukunft“

Am 26. Januar 2016 veranstaltet das Netzwerk „SmartCareUnit“ in den Nordischen Botschaften Berlin ein öffentliches Symposium zum Thema „Intensivmedizin zwischen stationärer und ambulanter Versorgung – Neue Ansätze IT-basierter Lösungen“. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Prof. Dr. Rolf Rossaint, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Netzwerkes und Direktor der Klinik für Anästhesiologie an der Universitätsklinik der RWTH Aachen. Er wird außerdem den ersten Programmblock mit einem visionären Vortrag über die Zukunft der stationären Intensivmedizin einleiten. Für einen weiteren Rahmenvortrag ist es gelungen, Frau Prof. Dr. Claudia Spies von der Charité Universitätsmedizin Berlin zu gewinnen, die die Intensivmedizin im Virchow-Klinikum leitet und dort u.a. innovative Konzepte zur räumlichen Gestaltung einer Intensivstation umsetzt. Insgesamt wird es drei themenspezifische Programmblöcke geben:

  • Programmblock 1: Stationäre Intensivmedizin
  • Programmblock 2: Ambulante Intensivmedizin
  • Programmblock 3: Telemedizin

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Durch die Ärztekammer Berlin wurden hierfür Fortbildungspunkte bewilligt. Interessierte können sich bis zum 31. Dezember 2015 auf der Webseite www.smart-care-unit.de/symposium mit Hilfe des dort verfügbaren Anmeldeformulars anmelden.

 

MUT 2013 - Mittelständischer Unternehmertag am 10. Oktober 2013

 

 

HORIZON 2020

 

Die Förderperiode des 7. Forschungsrahmenprogramms läuft Ende dieses Jahres aus. Prinzipiell gilt das im Übrigen auch für eine größere Anzahl anderer Programme, auch in nationalem Maßstab. Die Vorbereitung des Rahmenprogramms „Horizon 2020“, das die Europäische Forschungsförderung bis 2020 prägen wird, läuft nun bereits geraume Zeit. Intensive Haushaltsdebatten waren ein Kennzeichen dieses Vorbereitungsprozesses. Nun stehen die Grundlagen fest. Die Fördermechanismen sollen vereinfacht werden. Insbesondere – wie schon des Öfteren proklamiert – soll der Zugang für kleine und mittlere Unternehmen erleichtert werden. Gerade in diesem Bereich sollen völlig neue Förderinstrumentarien eingeführt werden. Die Bundesländer haben jetzt zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen. PromoTool wird zumindest an den Veranstaltungen in Düsseldorf und Berlin teilnehmen, um die Rahmenbedingungen kennenzulernen. Erste Bekanntmachungen sollen bereits Anfang 2014 veröffentlicht werden. Wir werden hierzu aktuell berichten.

 

EraSME

 

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM ist vielen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bekannt und wird genutzt, um FuE-Projekte umsetzen zu können. Es bietet attraktive Möglichkeiten zur Förderung verschiedener Kooperationsformen. Nicht so bekannt hingegen ist das Programm EraSME. Hier ist es möglich, bilaterale Kooperationen einer Förderung zugänglich zu machen. Damit können die Antragsteller am Rande der großen Europäischen Programme erste Erfahrungen im Rahmen der international orientierten Förderung sammeln. Es sind hier nur wenige Länder beteiligt, übrigens erstmals in der laufenden Bekanntmachung auch Russland. Möglich ist auch eine Kooperation mit Österreich und Tschechien. Eine Prüfung im Detail ist jedoch essentiell, denn z. B. Tschechien ist formal noch Partnerland, hat aber selbst keine Mittel bereitgestellt, so dass, zumindest in der laufenden Bekanntmachung, keine Förderung möglich ist. Dennoch, interessant ist dieses Programm in jedem Fall. Die Begutachtung erfolgt international. Positiv validierte Projekte werden dann nach den national gültigen Regularien gefördert. Da schließt sich der Kreis. Die Deutschen Partner erhalten eine Förderung nach den Regularien des Programms ZIM. Es lohnt sich also, hier genau hinzuschauen!

 

Neue ZIM-Richtlinie vom 01. Juli 2012

 

Mit dem 1. Juli 2012 wurden einige neue Regelungen im Programm ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) eingeführt. Damit wurde dieses Programm, das gemeinsame FuE-Projekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie Einzelprojekte von Unternehmen fördert, noch einmal attraktiver. Antragsberechtigt sind nunmehr Unternehmen bis zu 500 Beschäftigten. Bisher war eine Förderung nur für Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern möglich. Auch im Bereich der Förderung „Innovationsbegleitender Dienstleistungen“, die die FuE-Förderung in Richtung Markt äußerst sinnvoll ergänzt, gibt es eine Erweiterung. Stehen internationale Märkte im Fokus, so können jetzt Kosten bis zu 75.000 € gefördert werden. Der Fördersatz beträgt nach wie vor 50%. Erfreulich auch, dass schon jetzt feststeht, dass die Laufzeit des Programms soweit verlängert wurde, dass bis Ende 2014 Anträge gestellt werden können. PromoTool ist seit Jahren aktiv, wenn es darum geht, Projekte für Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu entwickeln und eine Einreichung im Programm ZIM vorzubereiten und die Projekte dann zu begleiten. Dies wird auch weiterhin ein Schwerpunkt bleiben. Das Programmbudget ist hier ein gutes Argument. 2012 und 2013 stehen jeweils rund 500 Mio. € zur Verfügung.

 

Netzwerk „Energieeffiziente Mobilität im grenznahen Raum“

 

Elektromobilität ist ein Thema, das gegenwärtig sehr stark im Öffentlichen Interesse steht und auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Den Fokus des öffentlichen Diskurses bildet derzeit der Individualverkehr. Dementsprechend sind auch diverse Förderungen genau hier angesiedelt. Der Verband Paneuropäischer Reisebusbahnhöfe e. V., den PromoTool bereits seit etwa fünf Jahren begleitet, adressiert hier einen anderen Aspekt, den Busverkehr. Dieses Thema wurde nunmehr aufgenommen und ein Netzwerkansatz entwickelt, der das Thema „Energieeffiziente Mobilität im grenznahen Raum“ in den Mittelpunkt stellt. Kern bildet hier die Entwicklung und Umsetzung eines routinetauglichen Vollelektrobusses. Als Bushersteller ist die Firma AMZ aus Polen beteiligt. Ziel ist es, ein Netzwerk aufzubauen, in dem Komponentenanbieter, Hersteller und Busbetreiber mit dem Ziel zusammenarbeiten, einen routinetauglichen Vollelektrobus zu entwickeln. Im Vorfeld wurde durch PromoTool eine Marktstudie erstellt, die u. a. die Aktivitäten der Bushersteller aus China, die im Marktsegment „Elektrobus“ eine führende Rolle einnehmen, reflektiert. Am 11. Mai 2012 fand ein erstes Meeting in den Räumen der MCS GmbH in Berlin statt, an dem Vertreter von mehr als 10 Unternehmen und der TU Dresden teilnahmen. Jetzt wird es darum gehen, ein Netzwerkkonzept zu entwerfen und zu prüfen, ob eine Förderung im Rahmen des Programms ZIM-Netzwerke möglich ist.

 

FuE-Projekt „Intelligente Toilette“ gewinnt Wettbewerb „Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2012“

 

In den Jahren 2009 bis 2011 betreute PromoTool das FuE-Projekt „Intelligente Toilette“. Die Projektidee wurde entscheidend von der RWTH Aachen geprägt. PromoTool war hier auch bei der Zusammenstellung des Konsortiums maßgeblich beteiligt, dem zwei Forschungseinrichtungen und drei Unternehmen angehörten. Das Projekt wurde im Programm ZIM-KF gefördert und erfolgreich abgeschlossen. Am 17. April 2012 konnte die Clinpath GmbH stellvertretend für das Konsortium die Ehrung als Gewinner im Wettbewerb „Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2012“, der durch die 'Financial Times Deutschland' veranstaltet wird, entgegennehmen. Mit der „Intelligenten Toilette“ ist es möglich, Vitaldaten zu erfassen und eine Urinanalytik durchzuführen, um auf diese Weise ein regelmäßiges Patientenmonitoring zu gewährleisten. Dieser Ansatz folgt der Zielstellung, Systeme zur Verfügung zu stellen, die es erlauben, medizinisch und pflegerisch relevante Daten zu erfassen, ohne dass der Patient/der Nutzer unmittelbar Messvorgänge veranlassen muss. Diese Grundphilosophie wird PromoTool auch künftig verfolgen und ist bemüht, in diesem Kontext weitere Projekte gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zu entwickeln.

 

Bewilligung des EU-Projektes „IDEA“

 

Seit einigen Jahren bietet PromoTool auch im Umfeld von EU-Förderprogrammen Beratungsangebote an. Nachdem bereits im Programm INTERREG Erfolge erzielt wurden, ist es jetzt gelungen, im FP 7 ein Projekt zu begleiten, das im Bereich „Health“ positiv evaluiert wurde. Das Projekt trägt den Titel: “IDEA - Identification, homing and monitoring of therapeutic cells for regenerative medicine - Identify, Enrich, Accelerate”. Der Zuwendungsvertrag mit der EU-Kommission wurde am 22. Februar 2012 unterzeichnet. Leadpartner ist die TOPASS GmbH aus Berlin. Geschäftsführer ist Prof. Ulrich Pison. Die insgesamt 11 Projektpartner kommen aus Deutschland, Tschechien, Schweden, Österreich und Großbritannien. Projektstart ist der 1. März 2012. Zwischenzeitlich fand das Kick-off-Meeting, das durch PromoTool organisiert wurde, in Berlin statt. PromoTool ist nun als gleichberechtigter Projektpartner für die administrative Abwicklung und die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt IDEA verantwortlich, das eine Laufzeit von 60 Monaten hat.

 

Bewilligung des ZIM-Verbundprojektes „SecuRail“

 

Das Programm ZIM bietet nicht nur die Möglichkeit, bilaterale FuE-Projekte zu fördern. Mit der Projektform ZIM-VP besteht die Chance, auch größere Projekte mit mindestens zwei Forschungseinrichtungen und vier Unternehmen zu entwickeln und hier eine Förderung zu beantragen. Dieses Förderinstrument bietet einige Vorteile. So kann das Budget einer Forschungseinrichtung z. B. 350.000 € und nicht „nur“ 175.000 € betragen. Die förderfähigen Kosten sind insgesamt mit 2 Mio. € gedeckelt. PromoTool war hier an der Entwicklung des Projektes „SecuRail“ beteiligt, die durch das Berliner Unternehmen INTERAUTOMATION Deutschland GmbH initiiert wurde. Beteiligt sind hier vier Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen, die HU Berlin, die FU Berlin und die TU Berlin. Applikationsfeld ist der Schienengebundene Öffentliche Personennahverkehr. Thematisch stehen Sicherheitsaspekte im Mittelpunkt. Das betrifft zum einen die Online-Besetzungsermittlung und zum anderen die Erkennung von Gefahrenpotenzialen auf der Basis einer automatisierten Videodatenanalyse. Es ist gelungen, das Projekt erfolgreich bei der AiF als Projektträger für das Programm ZIM einzureichen. Bewilligt wurde insgesamt ein Zuschuss in Höhe von mehr als 1 Mio. €. PromoTool wird das Projekt, das noch bis 2014 laufen wird, als Projektkoordinator begleiten.

 

Programm INTERREG IV B - Zentraleuropa

 

Vom 15. bis 16. April 2010 findet in Bratislava ein Informationsworkshop für potenzielle Antragsteller im Programm INTERREG IV B für die Region Zentraleuropa statt. Ziel der Veranstaltung ist es, die vorab publizierten Projektideen (www.central2013.eu) mit den Vertretern der EU-Kommission zu diskutieren. PromoTool begleitet drei Teams, die sich der Herausforderung einer Antragstellung als Leadpartner stellen wollen. Dies sind die INTERAUTOMATION Deutschland GmbH zum Thema „ Onlinebesetzungsermittlung im ÖPNV“, das Kurt-Schwabe-Institut aus Meinsberg zum Thema „Technologieplattform für Lab-on-Chip-Systeme“ sowie der Europäische Verband der Zentralen Omnibusbahnhöfe zum Thema „Barrierefreier grenzüberschreitender Busfernverkehr“. In den geplanten Konsortien werden wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen aus sechs Ländern der Region Zentraleuropa und Rumänien zusammenarbeiten. Einreichungstermin ist der 07. Mai 2010.

 

Ausschusssitzung INTERREG IV A

 

Am 25. März 2010 fand die Ausschusssitzung für Projekte statt, die unter Beteiligung der Grenzregionen Brandenburg und Lubuskie durchgeführt werden sollen. Einer der Antragsteller war das Tumorzentrum des Landes Brandenburg. Brandenburg verfügt deutschlandweit über eines der am besten ausgebauten klinischen Krebsregister. Dies war Ansatz, um mit dem Polnischen Partner, dem Krankenhaus in Zielona-Gora zu diskutieren, wie diese Lösung übertragen werden kann. Daraus wurde ein deutsch-polnisches Projekt, das in der Antragstellung durch PromoTool betreut wurde. Ziel ist es, die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in den Grenzregionen zu bewirken. Dazu wird ein Benchmark-Prozess angestoßen. Das Projekt wurde durch die Kommission genehmigt. Damit sind alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start im Herbst diesen Jahres gegeben. PromoTool wird das Projekt auch in der Umsetzung begleiten.

 

Förderung der Kooperation mit China

 

Es wurden drei BMBF-Bekanntmachungen veröffentlicht, die eine Basis bilden, um bereits bestehende Kooperationsbeziehungen mit China auszubauen oder neue Kooperationen anzubahnen. Besondere Erwähnung soll die Bekanntmachung zur Vorbereitung von Anträgen für das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (7. FRP) unter Beteiligung von Partnern aus Asien finden. Es ermöglicht nicht nur Know-how aus Asien für Europa zu erschließen, sondern auch Probleme der Region zu lösen. Das betrifft z. B. Themen der Gesundheitsforschung, wie die Diagnostik und Therapie des Dengue-Fiebers. Es sind mindestens Partner aus zwei asiatischen Ländern zu beteiligen. Gegenstand der Förderung ist die Vorbereitung des Förderantrages für das FRP 7. PromoTool betreut hier u.a. einen Antrag der Charité Berlin, der eine Kooperation mit Forschungseinrichtungen in China, Korea und Australien umfasst. Die Frist zur Einreichung von Anträgen endet am 31. März 2010.
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